Milonga

 

 jeden zweiten Samstag des Monats

8.2. motto rot-schwarz

14.3. motto petticoat und hosenträger

weitere daten nach kalender ,  jeden zweiten Samstag des Monats

Uhrzeit 19 Uhr bis 23 Uhr,

MUSIK :  Tandas und Cortinas,  ca. 80 klassisch /20 nuevo

BUFFET:  kalt und warm

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WAS IST MILONGA UND WIE GEHT DAS ?

„Milonga“, das bedeutet gesellschaftlich Tangotanzen,  außerhalb des Kurstraining, ein Treffen für Tangobegeistere. Mitonga ist  bitte nicht als  „Übungsveranstaltung“ zu sehen. Dazu gibt es Praktikas. Für MIlongas ist es hilfreich sich gesellschaftlich mit einem Tanzpartner zu verabreden. Schon im eigenen Interesse, weil sie dann sofort nach dem ankommen mittanzen können und nicht erst warten müssen, bis irgendjemand Sie wahrnimmt . Sie können beim Verabreden den Grund äußern,  den Männer-Frauenanteil ausgewogen zu halten, was sich günstig auf die Atmosphäre auswirkt. Dabei können Sie erwähnen, dass es gar nicht nötig ist ausschließlich miteinander zu tanzen, sondern dass es üblich ist, sich gesellig einzubringen. Teilweise verabreden sich auch kleine Grüppchen, auch wegen Fahrgemeinschaften. Begeisterung steckt an…

 

Auffordern als Frau

Emanzipation in Ehren, doch im Tango geht es um angemessene Rollenpflege. Vertraue auf dein weibliches Recht des Empfangens. Das lässt dem Mann sein Recht zur Wahl und gibt eine Motivation zur Initiative.

Fraueninitiative hingegen ist beim Tango eine heikle Dosierungsfrage!  Zuviel davon schadet beiden Geschlechterrollen. Wenn Frauen zuviel auffordern,  brauchen Männer sich selbst nicht zu bemühen. Oder, aber sie geraten  in die „Höflichkeitsklemme“, falls sie jetzt eigentlich gar nicht tanzen wollten. Beide Situationen sind ungut! Allzu frechforsche „Damenwahl“

Kann ich als Frau nun gar nicht auffordern? Antwort: Doch! aber bitte jeden Mann nur einmal am selben Abend und außerdem wird es hoffentlich nicht nötig sein. Wenn doch dann tue es „Indirekt“. Vielleicht nach ein par Worten Samaltalk. UND wie gesagt: jeden Mann nur einmal zum tanzen  einladen („auffordern“). Auch wenn Du denkstz daß das doch „mit dem so gut klappt“. Aus der Sicht als Folgenden hast keine Kontrolle ob er das auch so sieht. Lieber mit Zurückhaltung testen, ob er von sich aus auf Dich zurückkommt. Freu Dich auf die gute Rückwirkung. Auch dann, wenn sie vielleicht erst bei deinem nächsten Besuch dieser Milonga spürbar wird. jede Milonga hat ihre Stammgäste.

Auffordern für Männer

Egal wie deine Selbsteinschätzung ist, dein „können“ interessiert eine Frau viel weniger als Du glaubst. Sie freut sich zuerst mal allein wegen der Aufforderung. Denn das zeigt ihr als Frau wahrgenommen zu werden und das bedeutet ihr mehr als Du glaubst. Bedenke sie ist wie Du täglich auf ihre Nützlichkeit reduziert als Teil einer nüchternen Berufswelt. Geh also selbstbewusst und spielerisch in die Tanzeinladungs-Offensive. Männliche Zurückhaltung macht es den Frauen  schwer. Sie fühlen sich als Frau übersehen.

Aber sie schätzen es kollossal aufgefordert zu werden, fast egal wie der Tango dann ausfällt . Das bedenken Frauen erst in zweiter Linie. Sie wollen jeden Tänzer auf seine Art einfach mal erleben, sonst würden sie nicht tangotanzen.

Auffordern mit den Augen, der Cabeceo, ist ein schöner Brauch beim Tango. mann mus nicht unbedingt was reden, der klare Blick in Richtung des gewünschten Partners. (Cabeceo  von „cabeca“= kopf ) ist eine wortlose Tanzeinladung. Wenn man annimmt  geht man aufeinander zu. Falls kein Blickkontakt zustandekommt, so ist der Cabeceo entweder abgekehnt oder übersehen, was aber auf’s gleiche rauskommt: kein gemeinsamer Tanz. Also bevor man  sich vergeblich damit herumplagt dann lieber anders: Möchtest du tanzen? / Bitte tanz mit mir / Wie sieht es aus auf deiner „Tanzkarte“ ?/ Reservierst Du mir die nächste Tanda? /….eine Tanda, dauert knappe zehn minuten, diese kleine Zeit kann man einander gönnen, wozu sonst Milonga. Gute Tangokultur ist sozial und respektvoll freilassend.

dieRegeln/Codigos

Musik in Tandas mit Cortinas. Was heißt das? Einige ausgesuchte Tangostücke nacheinander bilden eine Tanda. Diese bitte mit demselben Partner bis zu Ende tanzten. Das Ende ist erkennbar durch die Cortina, einige Takte Musik deutlich anderen Stils. So ist klar, wann sich die Fläche leert, wann man zu einen anderen Tanzpartner wechselt oder pausiert.

Männer haben das Recht und die Pflicht (eigenen Ermessens) die anwesenden Frauen  zum Tanz einzuladen. Das Recht zu wählen, beinhaltet die Pflicht es zu tun.  Natürlich ist es möglich, daß Initiative auch von Frauen ausgeht, aber das passt nicht zum Tango und die Erfahrung zeigt:   Rollentausch funktioniert soziologisch nicht. Die allzu „Selbstverständliche“ Damenwahl hat folgende negative Auswirkungen:

  1. Männer sind der Herausforderung zur Initiative enthoben. Initiative jedoch ist das männliches Vorrecht, auf das Männer nicht freiwillig verzichten sollten. Als Mann auf Tanzveranstaltungen zu erscheinen, aber  zögerlich  und abwartend herauszufordern dass irgendeine Dame sagt, bitte tanz mit mir, …klappt in der Moderne leider!  Gottlob  macht es auf Dauer keinen Spaß!
  2. Frauen können nicht erleben, dass sie umworben sind, wenn sie selber auffordern (müssen!) Gewählt zu werden ist das weibliche Vorrecht! Darauf sollten Frauen nicht verzichten indem sie überaktiv auffordern.
  3. Männer geraten in die Klemme, wenn sie dauernd ums tanzen gebeten werden aber nicht ablehnend sein wollen.
  4. Übertriebene Zurückhaltung der Männer provoziert die Offensive der Frau weil sie meint „sonst gehe gar nichts“. Hier schließt sich die Abwärtsspirale der „verdrehten Rollen“

Frauen haben das Recht und die Pflicht (eigenen Ermessens) die Tanzeinladungen der anwesenden Männer anzunehmen, das Recht des Empfangens beinhaltet auch die „Pflicht“ es zu tun. 

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